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FOTOskulptur

 

 

FOTOskulpturen verbinden die Dreidimensionalität der Skulptur mit der Bildsprache der Fotografie. Es handelt sich um bewusst inszenierte Aufnahmen, in denen skulpturale Objekte nicht nur dokumentiert, sondern durch Licht, Perspektive und Komposition neu interpretiert werden. Die Fotografie wird dabei selbst zum künstlerischen Medium, das die Wahrnehmung der Skulptur verändert und erweitert. So entstehen Werke, die zwischen Realität und Inszenierung oszillieren und den Blick auf Form, Material und Raum neu definieren.



FOTOassemblage

Die FOTOassemblagen basieren auf Fotografien von Selbstportraits und Pflanzenteilen, die in Collagen überführt und weiter verdichtet werden. Papier und transparente Folien bilden dabei die Grundlage für vielschichtige Überlagerungen, ergänzt durch Assemblagen mit unterschiedlichen Materialien, u. a. Wachs & Gold, und Techniken, von traditionell bis hin zum 3D-Druck. Der Prozess bleibt bewusst offen und skizzenhaft – ein experimentelles Vorgehen, das schnelle Umsetzungen von Ideen und Konzepten ermöglicht und den Charakter des Vorläufigen als ästhetische Qualität nutzt.

 

Hinweis: Diese Werkreihe enthält konfrontative und potenziell verstörende Inhalte und ist nicht uneingeschränkt für alle Altersgruppen geeignet.

Falls Sie sich fragen, ob das noch Kunst ist oder ob Sie oder wir (Maria, PoPo & IT) vorsorglich den/die Psychiater:in kontaktieren sollten – die Frage ist durchaus Teil der Arbeit.



ATELIERpcs

Die Serie ATELIERpcs versammelt spontane Arbeiten, kurze künstlerische Sessions, entstanden aus einer Idee, einer Stimmung, einem Bildfragment oder einer inneren Bewegung heraus. Ohne Vorstudien, ohne festgelegtes Thema. Der Prozess beginnt unmittelbar – ein Gedanke taucht auf und wird umgesetzt.

 

Die Werke bewegen sich zwischen Skizze und Verdichtung, zwischen Intuition und Entscheidung. Unterschiedlich in Form, Material und Atmosphäre, verbindet sie eine gemeinsame Haltung: das unmittelbare Arbeiten im Moment.

 

Atelierpcs versteht das Atelier nicht nur als Arbeitsort, sondern als offenen Denkraum. Hier dürfen Fragmente stehen bleiben, Widersprüche sichtbar werden und spontane Setzungen ihre eigene Sprache entwickeln. Die Arbeiten folgen keinem linearen Konzept. Sie entstehen aus Aufmerksamkeit, Reaktion und dem Vertrauen in den künstlerischen Prozess.

 

So wird jedes Stück zu einer Momentaufnahme – roh, direkt und eigenständig.



HANDMADEassemblagen & MASCHINENskulpturen

More Objects expected in late summer...

Die HANDMADEassemblagen basieren auf Fotografien, die in Collagen überführt und schrittweise verdichtet werden. Papier und transparente Folien bilden die Grundlage für vielschichtige Überlagerungen, ergänzt durch Assemblagen aus unterschiedlichen Materialien und technischen Verfahren bis hin zum 3D-Druck. Der Prozess bleibt bewusst offen, skizzenhaft und experimentell – ein Arbeiten im Vorläufigen, das schnelle Überführungen von Idee in Form ermöglicht und diesen Zustand als eigenständige ästhetische Qualität begreift.

 

In diesem erweiterten Kontext werden die Assemblagen in Beziehung zu MASCHINENskulpturen gesetzt. Während die Assemblagen aus einem bildbasierten, additiven Verfahren heraus entstehen, verlagern sich die Maschinenskulpturen in den Bereich der technischen Produktion. Sie entstehen an der Schnittstelle zwischen automatisierter Fertigung und manueller Intervention. Ausgangspunkt sind Kleinserien von Objekten, die mittels CNC-Verfahren oder 3D-Druck erzeugt werden und zunächst einer digitalen Logik folgen.

 

Im weiteren Verlauf werden diese Grundformen von Hand überarbeitet, verändert und individualisiert. Eingriffe wie Schleifen, Schneiden, Ergänzen, Umformen und Fassung (Bemalung) brechen die serielle Gleichförmigkeit auf und verschieben die Objekte in den Bereich des Einzelstücks. Die maschinell erzeugte Struktur kann selektiv erhalten bleiben, wird jedoch durch die haptische Bearbeitung akzentuiert und neu gelesen.

 

Charakteristisch ist das Spannungsverhältnis zwischen Bild und Objekt, Serie und Singularität, sowie zwischen technischer Präzision und manueller Setzung. Spuren der Herstellung – Schichtungen, Fräs- oder Drucklinien sowie materielle Unregelmässigkeiten – bleiben teilweise sichtbar und werden ebenso Teil der formalen Sprache wie die Eingriffe der Hand.

 

Beide Werkgruppen machen den Prozess der Entstehung selbst zum zentralen Thema: als Überlagerung von Bild, Material und Technik, in der sich industrielle Logiken und künstlerische Aneignung gegenseitig verschränken.