KUNST: Maria The She-Devil of Art 2015


Hinweis: Diese Werkreihe enthält konfrontative und potenziell verstörende Inhalte und ist nicht uneingeschränkt für alle Altersgruppen geeignet.

 

Maria The She-Devil of Art – Maria and the Apple 2015

 

In „Maria and the Apple“ tritt Maria, The She-Devil of Art, dem Betrachter direkt gegenüber. Die Arbeit inszeniert eine unmittelbare Konfrontation zwischen Bild und Betrachter. Durch die serielle Wiederholung ihrer Figur und die zentrale Perspektive entsteht ein Spannungsfeld aus Nähe, Bedrohung und Selbstbezug. Die auf den Betrachter gerichteten Elemente wirken wie ein visuelles Zurückblicken – Maria wird zum Spiegel, der den Blick nicht nur erwidert, sondern zurückwirft.

 

Die fragmentierte, überlagerte Darstellung lässt Identität als etwas Vervielfachtes erscheinen: keine feste Einheit, sondern eine sich ständig verschiebende Präsenz zwischen Realität und Inszenierung. In der Anspielung auf den Apfel – Sinnbild von Verführung, Erkenntnis und Sünde – zeigt sich Maria zugleich begehrend und temperamentvoll.

 

Die reduzierte, kontrastreiche Bildsprache verdichtet diese Dynamik. Gestik, Blick und Komposition lenken die Wahrnehmung und erzeugen eine bewusst irritierende Intensität. So stellt Maria The She-Devil of Art grundlegende Fragen nach Macht und Blickrichtung: Wer betrachtet wen – und mit welcher Intention?


James Joyce 'Ulysses' (1922)

“History is a nightmare from which I am trying to awake.”


Maria The She-Devil of Art – Maria and the Apple

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